Saisonzusammenfassung 2010/11 Teil 2

Die Zusammenfassung der Saison 2010/11 für die vierte Mannschaft sowie die A- und B-Schüler:

Die vierte Mannschaft hatte besonders unter den personellen Problemen der höheren Mannschaften zu leiden und musste nach der durchaus erfolgreichen Hinrunde (7. Platz, 7:11 Punkte) mit Frank Scholz und Guido van Gonnissen ihre beiden stärksten Spieler abgeben. Nach einer Rückrunde voller herber Niederlagen, oft in Unterzahl, bedeutete das am Ende aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses den Abstieg in die 3. Kreisklasse. Trotz aus Seulberger Sicht denkbar ungünstiger Ergebnisse der direkten Konkurrenten hatten sie am letzten Spieltag die realistische Chance auf den Klassenerhalt, beim 6:9 gegen Burgholzhausen-Köppern fehlten aber zwei Spielgewinne zum Unentschieden, das den Klassenerhalt bedeutet hätte. Im Saisonverlauf konnte sich der unverhofft zum Spitzenspieler gewordene Thomas Heuschkel im vorderen Paarkreuz durchaus behaupten (8:12 Spiele), während Heinz Denfeld nach ordentlicher Hinrunde in der Rückrunde auf der schwierigen Position zwei (aufgrund der deutlichen Niederlagen kam es meistens nur zum Duell mit der gegnerischen Nummer eins) nur auf zwei Siege bei neun Niederlagen kam. Schwer taten sich auch Julia Scheer (4:18) und Joe Olthoff (4:17), die meistens in der Mitte antreten mussten. Sascha Lölfing blieb bei seinen vier Einsätzen ohne Sieg. Harald Ksinsik war in der Vorrunde erfolgreicher Ersatzspieler, sprang wegen der Personalprobleme in der Rückrunde aber bei fast allen Spielen mit ein und kam insgesamt auf 5:7 Spiele. In der Rückrunde feierten auch die A-Schüler Lucas Kaufhold und Olaf Latta als Jugendersatzspieler ihr Debüt bei den Erwachsenen. Vor allem Lucas Kaufhold konnte dabei überzeugen und gewann zwei seiner vier Spiele. Olaf Latta war wegen Terminschwierigkeiten nur bei einem Spiel dabei und unterlag knapp.

Gut verlief dagegen die Saison für die Schüler A:
Die Mannschaft, die letztes Jahr in fast identischer Aufstellung Meister der Schüler B Kreisklasse wurde, wagte einen großen Sprung bis in die Kreisliga Schüler A und belegte dort den dritten Platz, wobei sie in der Rückrunde sogar ungeschlagen blieb. Drei Ausrutscher – 2 Unentschieden und eine Niederlage, zwei davon in der Abwesenheit von Olaf Latta – kosteten den durchaus möglichen zweiten Platz. Garant des Seulberger Erfolgs waren Lucas Kaufhold und Olaf Latta, die in der Rangliste der erfolgreichsten Spieler der Liga die Plätze zwei und drei einnehmen und gemeinsam auch das erfolgreichste Doppel der Liga bilden. Während Olaf Latta durchgehend sehr souverän agierte und bei siebzehn Siegen nur eine Niederlage einstecken musste (bei insgesamt gerade einmal 10 Satzverlusten im Laufe der Saison), war die Formkurve bei Lucas Kaufhold schwankend mit vielen starken, aber auch einzelnen schwachen Auftritten, was insgesamt zu einer immer noch sehr guten 22:7-Bilanz führte. Felix Wenk, jüngster Spieler der Mannschaft, konnte einige Male starke Gegner schlagen, tat sich insgesamt aber noch etwas schwer (7:13). Paul Merz erreichte eine ordentliche Bilanz von 9:11. Im Doppel konnten Wenk/Merz mit 8:6 Spielen überzeugen.

Die Schüler B konnten in der Kreisklasse, die von zwei sehr starken Teams dominiert wurde, einen guten vierten Platz belegen. Überragender Spieler der Mannschaft war Niels Latta, der mit einer Bilanz von 20:8 Spielen viertbester Spieler der Liga wurde. Robin Huber legte im Laufe der Saison eine gute Entwicklung hin, sodass er in der Rückrunde die Position zwei, nachdem Hendrik Fitz ausgestiegen war, gut ausfüllte (11:12). Simon Wenk musste in der Hinrunde fast immer im vorderen Paarkreuz antreten und tat sich dort sehr schwer (1:7), in der Rückrunde entwickelte er sich auf Position drei, mit etwas leichteren Gegnern und neuem Selbstvertrauen, zu einer wichtigen Stütze der Mannschaft (6:3). Julian Kapfhammer erwies sich vor allem als guter Doppelspieler, mit wechselnden Partnern gewann er vier von sechs Spielen, seine Einzelbilanz war 3:7. Tobias Gauterin, jüngster Spieler der Mannschaft, wartet noch auf seinen ersten Sieg im Einzel, da ihn spätestens nach gewonnenem ersten Satz bisher immer die Angst vor dem Gewinnen ergriff. Die Doppel liefen trotz häufig wechselnder Kombinationen insgesamt gut (16:16), wobei die Ergebnisse in der Vorrunde, wo sich vor allem Latta/Fitz (4:0) und Wenk/Huber (3:1) auszeichneten, deutlich besser waren als in der Rückrunde.