Zusammenfassung der Hinrunde der Saison 2013/14

Die Hinrunde der Saison 2013/14 ist vorbei, Zeit für eine Zusammenfassung. Während im Pokalwettbewerb mit der ersten Herren- sowie der ersten Jugendmannschaft noch zwei Teams des SV Seulberg vertreten sind, konnten sich im Ligabetrieb vor allem die erste und die vierte Herrenmannschaft hervorheben.

Schwierig ist die Saison für die in die Bezirksliga aufgestiegene Damenmannschaft, die schwangerschaftsbedingt oft auf Spitzenspielerin Vanessa Bischoff verzichten musste und als Tabellensiebter nur zwei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz hat. Größtes Problem ist das Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft, außer Vanessa Bischoff (5:0) und Jugendersatzspielerin Anne Wenigmann (5:0) konnte nur Katrin Mebus (9:5) eine positive Bilanz erspielen. Julia Ehlers (3:11) und Jutta Kapfhammer (1:6) taten sich jeweils schwer. Hinzu kam noch, dass die Mannschaft nicht immer mit vier Spielerinnen antreten konnte, sodass am Ende zwölf Einzelspiele sowie drei Doppel kampflos an die Gegnerinnen gingen.

Auf eine sehr ordentliche Hinrunde kann die erste Herrenmannschaft zurückblicken, die den dritten Platz in der Bezirksklasse Süd belegt und nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt ist. Große Vorteile der Seulberger waren zum Einen, dass die Mannschaft fast immer komplett antrat, und zum Anderen die Ausgeglichenheit in der Spielstärke innerhalb der Mannschaft, die zu einem starken mittleren und einem sehr starken hinteren Paarkreuz führt. Spitzenspieler Arne Brechmann konnte im mit sehr guten Gegnern gespickten vorderen Paarkreuz wieder eine starke Bilanz erspielen (13:7) und Platz sechs in der Liga belegen. Neuzugang Valeriy Mezhyrov schlug sich gut auf der sehr schweren Position zwei (7:13). Hannes Kraft (11:4) und Swen Neugebauer (11:5) bildeten zusammen das erfolgreichste mittlere Paarkreuz der Liga, auch Denis Salzmann (9:3) und Rüdiger Nowak (12:1, bester Spieler im hinteren Paarkreuz) spielten sehr souverän und waren in den engen Partien immer ein wichtiger Rückhalt. Nach gutem Beginn ließen die Doppel im Laufe der Runde immer mehr nach, insgesamt erspielten sowohl Brechmann/Nowak (6:5) als auch Mezhyrov/Salzmann (5:4) und Kraft/Neugebauer (5:4) durchschnittliche Ergebnisse.
Im Pokal stehen die Seulberger nach Siegen über Walsdorf (4:3) und Hallgarten (4:1) im Viertelfinale und spielen im Januar gegen Ligakonkurrent Kelkheim um die Teilnahme an der Endrunde.

Eine durchwachsene Hinrunde erlebte die zweite Herrenmannschaft in der Kreisliga Gruppe 1 und steht zur Winterpause auf Platz sieben, im gesicherten Mittelfeld. Die Mannschaft hatte mit zahlreichen Ausfällen, verletzungs-, krankheits- oder arbeitsbedingt, zu kämpfen. Rolf Bischoff war als einziger bei allen 10 Spielen dabei, im Schnitt kamen pro Spiel 1,4 Ersatzspieler zum Einsatz. Die Bilanzen der Spieler waren insgesamt ausgeglichen, wobei die Spieler auf den hinteren Positionen oft nach vorne aufrücken mussten und dadurch schwerere Gegner hatten. Im vorderen Paarkreuz spielten meist Frank Wiegand (8:8), Frank Assmann (3:2) und Manfred Kühlmeyer (7:4). Rolf Bischoff (5:5 Mitte, 0:4 Vorne) und Markus Gebhard (6:7) spielten relativ ausgeglichen, während sich Uwe Bischoff (8:1) als Punktegarant erwies. Die zahlreichen Ersatzspieler fügten sich gut in die Mannschaft ein und kamen zusammen auf eine Bilanz von 9:7 Spielen. Trotz der zahlreichen nicht eingespielten Doppel konnte die Mannschaft die Hälfte ihrer Doppel gewinnen, wobei lediglich Kühlmeyer/R.Bischoff (3:4) und Wiegand/U.Bischoff (2:3) zu mehr als drei Einsätzen kamen.

Sehr schwierig ist die Saison für die 3. Herrenmannschaft, die als Aufsteiger in der Kreisliga Gruppe 2 mit nur einem Sieg den letzten Platz belegt, mit drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Nachdem die Saison mit einem Sieg am ersten Spieltag gut begonnen hatte, gerieten die Seulberger in eine Abwärtsspirale, in der sie auch die wenigen sich bietenden Chancen nicht zu nutzen wussten. Hinzu kam, dass mit Andreas Reeg nur ein einziger Spieler alle Spiele mitmachte, während die Ersatzspieler insgesamt zwölfmal zum Einsatz kamen. Die Bilanzen der meisten Spieler waren deutlich negativ: Spitzenspieler Jörg Denfeld (4:8) konnte seine in der Vergangenheit oft gezeigten Leistungen nur gelegentlich abrufen. Schwer taten sich auch Ralf Albert (3:11), Andreas Reeg (5:11, davon 4:6 in der Mitte), Dieter Bickel (3:10) und Christoph Knopp (2:5). Jörg Kapfhammer kam auf eine ausgeglichene Bilanz von 4:4. Die Ersatzspieler konnten in aller Regel nicht punkten (1:11), lediglich Steffen Jackwerth gelang ein Sieg. Ähnlich war auch die Situation im Doppel, insgesamt kamen hier nur vier Punkte zusammen.

Ganz anders ist die Situation bei der vierten Mannschaft, die in der 2. Kreisklasse den 2. Platz belegt und nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses nicht Tabellenführer ist. Sehr stark präsentierte sich Spitzenspieler Bernd Herwig, der mit 14:2 Spielen auch bester Spieler der Liga war. Steffen Jackwerth (6:4) konnte nicht an allen Spielen teilnehmen, weshalb Detlev König mehrfach aufrücken musste und „nur“ auf 9:5 Spiele kam (davon 8:2 in der Mitte). Auch Guido van Gonnissen musste einmal vorne aushelfen und kam auf 5:3 Spiele. Während Dieter Bahn (5:9) nicht ganz an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen konnte, trumpfte Harald Ksinsik (9:2) im hinteren Paarkreuz auf und war dort erfolgreichster Spieler der Liga. Sascha Lölfing, der erstmals regelmäßig zum Einsatz kam, erspielte eine solide 5:5-Bilanz. Im Doppel überzeugten vor allem Herwig/König (7:1).

Nach über zehn Jahren konnte der SV Seulberg, unter anderem dank eines Spielertauschs mit dem TTC Ober-Erlenbach, wieder eine Nachwuchsmannschaft auf Bezirksebene melden, die erste Jugendmannschaft spielt dieses Jahr in der Bezirksoberliga. In einer sehr ausgeglichenen Liga fehlte der Mannschaft, deren Spieler vorher alle auf Kreisebene gespielt hatten, oft das entscheidende Bisschen, sodass sie zum Ende der Hinrunde mit 3:15 Punkten den letzten Platz belegt. Die Seulberger Nummer eins, Lucas Kaufhold, passte sich gut an das neue Niveau an und gewann knapp die Hälfte seiner Spiele (6:8). Ganz anders lief es bei Olaf Latta, der direkt vor Saisonbeginn sein Spielsystem umstellte und durch die Unsicherheit und Niederlagen zu Beginn immer unsicherer wurde und am Ende ohne Sieg blieb. Sehr gut entwickelt sich dagegen Anne Wenigmann, die im hinteren Paarkreuz fast alles gewann (6:1 hinten, 0:2 vorne) und zur Rückrunde nach vorne rutschen wird. Lukas Reichardt tat sich zu Beginn etwas schwer, kam am Ende aber auf 3:7 Spiele, wobei ein bereits gewonnenes Spiel am Ende nicht mehr zählte. Dringender Verbesserungsbedarf besteht bei den Doppeln (3:15).
Im Bezirkspokal geht es nach einem Sieg gegen Großenaltenstädten (4:1) nun gegen den TTC Villmar um den Einzug in die Endrunde der letzten acht Mannschaften.

Die zweite Jugendmannschaft belegt nach der Hinrunde den fünften Platz der Kreisklasse. Die Leistung innerhalb der Mannschaft war sehr unterschiedlich: Während Felix Wenk (9:3) und Paul Merz (7:3) voll überzeugen konnten, konnten Jan Straßburg und Jasper Fox nur gelegentlich punkten. Ähnlich lief es auch im Doppel, wo Wenk/Merz (5:1) meist erfolgreich waren und Straßburg/Fox nur einen Punkt holen konnten.

Die Schüler B belegen in der Kreisklasse, etwas unter ihren Möglichkeiten bleibend, den achten Tabellenplatz. Hauptproblem war, dass die Mannschaft mehrfach nur zu dritt antrat und dadurch zwei Spiele verlor, die in voller Aufstellung nicht verloren gegangen wären. Mit Colin Urbach (12:2) haben die Seulberger einen der besten Spieler der Liga in ihren Reihen. David Rosseaux (2:6) und Timo Rompel (2:8) machten beide schon deutliche Fortschritte, die sich aber erst gegen Ende der Runde auch in Form von Siegen bezahlt machten. Philipp Hanau erreichte eine Bilanz von 6:6. In den Doppeln wurden wechselnde Paarungen ausprobiert, insgesamt gab es fünf Siege bei sieben Niederlagen.